Aktivurlaub Wandern – auch für Senioren

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Was genau unterscheidet eigentlich das Wandern vom Spazierengehen? Für das zweckfreie Wandern, um das es sich hier handelt, in Abgrenzung zum Spazierengehen gibt es folgende, von einer deutschlandweit repräsentativen Befragung abgeleitete Definition:

„Wandern ist Gehen in der Landschaft. Dabei handelt es sich um eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anforderung, die sowohl das mentale wie physische Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung sind: eine Dauer von mehr als einer Stunde, eine entsprechende Planung, Nutzung spezifischer Infrastruktur sowie eine angepasste Ausrüstung.“

Wandern für Senioren

Wandern erfreut sich großer Beliebtheit und zählt zu den für Senioren besonders geeigneten Sportarten. Da gerade die Generation 50+ unternehmungslustig und aktiv wie nie zuvor ist, gehen auch immer mehr ältere Menschen wandern. Durch das maßvolle Sporttreiben werden das Wohlbefinden und die Lebensqualität gesteigert und Körper sowie Geist bleiben fit und agil.

Damit Wandern allerdings auch auf längere Sicht im Alter Spaß macht, sollten vor allem Wander-Neulinge einige Tipps beachten.

Vorab zum Gesundheitscheck

Bevor man sich auf eine größere Wandertour oder in den Wanderurlaub begibt, sollte man sich durch regelmäßiges Ausdauertraining, wie zum Beispiel Nordic Walking, Jogging oder Radfahren, vorbereiten. Trotz der dadurch gegebenen Fitness empfiehlt es sich, sich vorab beim Hausarzt einem Gesundheitscheck zu unterziehen und sein Herz und seinen Kreislauf kontrollieren zu lassen.

Prinzipiell gilt aber sowieso die Regel, dass das sportliche Ziel der eigenen Fitness angepasst sein sollte. Wählen Sie zum Beispiel gelenkschonende Touren, flache Anstiege und Abstiege oder planen Sie die Tour so, dass Sie eine der Strecken mit dem Bus oder der Seilbahn zurücklegen können.

Das klingt vielleicht zunächst etwas enttäuschend, aber gerade ältere Menschen über 70 sollten mit ihren Kräften klug haushalten, da mit den Jahren das körperliche Leistungsvermögen merklich schwindet. Die Folge: Das Tempo wird langsamer, gerade bei Steigungen und auch der Aktionsradius schwindet. Nehmen Sie sich daher am Anfang bloß nicht zu viel vor. Steigern können Sie sich immer noch.

Hierzu zählt übrigens auch die Wahl günstig beschaffener Wege. Grob steinige, felsige oder rutschige Steige beispielsweise kosten extrem viel Kraft und zehren an dem Leistungsvermögen.

Welche Wanderwege sich auch für Anfänger oder ältere Menschen eignen und zahlreiche weitere nützliche Informationen finden Sie übrigens auf der offiziellen Seite des Deutschen Wanderverbandes www.wanderbares-Deutschland.de.

Ausrüstung – Was Sie alles dabei haben sollten

Das A und O beim Wandern ist das richtige Schuhwerk, denn nicht nur der passende Halt ist wichtig, sondern falsche Schuhe können auch schnell zu Blasen führen. Zusätzlich ist es ratsam, einen oder auch zwei Wanderstöcke mit sich zu führen. Diese helfen beim Anstieg und Abstieg und entlasten spürbar die Hüftgelenke.

Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein passender und bequemer Rucksack, der genügend Platz für Proviant, Getränke und Regenzeug bietet und in dem sich auch ein Erste-Hilfe-Set verstauen lässt. Wichtig ist, dass der Rucksack an der Hüfte gegurtet werden kann, um die Schultern zu entlasten.

Mit der entsprechenden Ausrüstung und einer guten Vorbereitung steht dem ersten Wanderausflug nichts mehr im Wege. Genießen Sie beim Begehen von Bergen, Tälern und Wanderwegen ein beeindruckendes Panorama inmitten der Natur und finden Sie eventuell Ihre ganz persönliche Erfüllung.

Sollten Sie noch weitere Fragen oder tolle Wanderstrecken als Empfehlung haben, hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar unter dem Artikel.

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