Die besten Tipps gegen Flecken

Die besten Tipps gegen Flecken

Kennen Sie das? Fettflecken im Lieblings-T-Shirt, Wein- oder Saftflecken im Teppich oder Kugelschreiberstriche auf der Ledercouch. Bevor Sie jetzt völlig frustriert zur Schere greifen und den Fleck herausschneiden (ziemlich teure Methode) gibt es vielleicht noch den ein oder anderen Haushalt- und Hygiene Tipp, der den Fleckenteufel erfolgreich bekämpft und das sogar ohne viel Chemie anzuwenden.

Flecken sofort behandeln

Allgemein gilt: Je eingetrockneter und älter der Fleck, desto schlechter lässt er sich entfernen.
Also sollten Sie zu Hause sein und die Möglichkeit haben, den Fleck sofort zu behandeln, dann machen Sie das lieber und ersparen Sie sich viel Ärger und unnötige Arbeit.

Im Folgenden finden Sie zahlreiche Tipps für die gängigsten Flecken und Ihre sorgfältige Entfernung.

Zwei Methoden gegen Wachsflecken:

Wachsflecken bekommen Sie relativ leicht mit einer dieser beiden Methoden aus Ihrer Kleidung.
Erste Methode: Sie nehmen einen Lappen mit heißem Wasser und drücken ihn von hinten gegen den Wachsfleck, während Sie von vorne ein saugfähiges Tuch oder Papier draufhalten.
Zweite Methode: Die meisten kennen sie wahrscheinlich. Legen Sie handelsübliches Löschpapier auf den Wachsfleck und bügeln Sie mit geringer bis mittlerer Stufe über den Fleck.
Sollten nach einer der beiden Methoden noch Wachsränder übrigbleiben, dann ist Spiritus das geeignete Mittel um dem Wachsfleck den letzten Rest zu verpassen. Übrigens lassen sich mit der Bügel- Methode auch Wachsflecken im Teppich entfernen.

Mit Säure gegen Obstflecken:

Problematisch sind hierbei ja vor allem die roten Obstflecken, aber auch diese lassen sich durchaus mit normalen Hilfsmittelchen entfernen. Behandeln Sie einfach die betroffene Stelle vor dem Waschen mit Essig, Essigreiniger oder Zitronensaft. Die Säure, die in Essig und Zitronensaft enthalten ist, löst die im Obst enthaltene Gerbsäure und dadurch lassen sich die Flecken optimal entfernen.
Ansonsten hilft auch das altbekannte Einweichen in kaltem Wasser, wie auch bei den Rotweinflecken.

Salz und Zitrone gegen Rotweinflecken:

Das gemeinste beim Genuss von Rotwein ist, neben dem Schwips bei übermäßigem Konsum, die Gefahr von hartnäckigen Flecken. Doch Rotweinflecken sind noch lange kein Grund zu verzweifeln. Das wohl bekannteste Hausmittel gegen Rotweinflecken ist Salz. Geben Sie reichlich Salz direkt auf den Fleck und es wird die Feuchtigkeit des Rotweins aufsaugen, danach müssen Sie den Fleck nur noch ausbürsten. Wenn Sie die Methode noch etwas verbessern wollen, dann geben Sie einfach vor der Salzbehandlung noch etwas Zitronensaft auf den Rotweinfleck.

Bei besonders hartnäckigen Flecken gibt es auch die Möglichkeit, die Kleidung oder die Tischdecke in ungesalzenes (wichtig) Kochwasser von Kartoffeln einzuweichen und es im Anschluss ganz normal zu waschen.

Übrigens können sie beim Tischtuch anstatt Salz einfach mal Speisestärke ausprobieren. Einfach antrocknen lassen und im Anschluss heraus bürsten.

Salzwasser und Stärke bei Blutflecken:

Frische aber auch ältere Blutflecken lassen sich gut mit kaltem Wasser oder noch besser mit Salzwasser entfernen. Erst so gut es geht damit auswaschen, dann etwas einweichen und anschließend in die Waschmaschine damit.

Auch bei Blut kann Speisestärke die Wunderwaffe sein. Bestreichen Sie den Fleck vorsichtig mit feuchter Speisestärke, die Stärke antrocknen lassen und dann vorsichtig abbürsten.
Diese Methode ist vor allem bei Wolle sehr hilfreich.

Entkalker bei Deoflecken:

Harte und hässliche Deoflecken im Achselbereich des T-Shirts oder der Bluse müssen nicht zwangsläufig zum Wegschmeißen des Kleidungsstücks führen. Entweder Sie beschaffen sich im Drogeriemarkt einen Bio-Entkalker, der aus Zitronensäure, Milchsäure und Apfelsäure besteht oder Sie versuchen es erst einmal mit reiner Zitronensäure. Der Stoff muss im Vorfeld in kaltem Wasser eingeweicht sowie ausgewrungen werden und danach können die Flecken mit reichlich Entkalker oder Zitronensäure behandelt werden.
Lassen Sie das Ganze am besten eine längere Zeit (min. eine Stunde) einweichen, aber vergewissern Sie sich regelmäßig, dass der Stoff sich nicht doch entfärbt (normalerweise sollte er das aber nicht).
Zu guter Letzt müssen Sie das Kleidungsstück nur noch gründlich mit kaltem Wasser ausspülen.

Mineralwasser gegen Fettflecken:

Bei frischen Fettflecken empfiehlt es sich zunächst möglichst viel von dem Fett aufzusaugen. Dies funktioniert ausgezeichnet mit Kartoffelmehl. Kurz betreuen, einwirken lassen und dann mit einer weichen Bürste ausbürsten.

Bei einem bereits eingetrockneten Fettfleck müssen Sie zunächst versuchen das Fett wieder zu lösen. Dazu verwenden Sie am besten eine Salzlauge. Danach einfach wie bereits erklärt mit Kartoffelmehl und weicher Bürste arbeiten.

Ein weiteres gutes Mittel gegen Fettflecken ist Mineralwasser. Den Fleck beträufeln und dann mit einem Küchentuch vorsichtig abtupfen, um die Flüssigkeit aufzusaugen. Hierbei sollten Sie auf jeden Fall ein Reiben vermeiden, da beim Reiben das Fett noch tiefer ins Gewebe gelangt und dann umso schwerer zu entfernen ist.

Mit Klebeband gegen Kugelschreiberflecken:

Kugelschreiberflecken gehören bekanntlich eher zu den hartnäckigen Vertretern, aber auch hier ist Abhilfe möglich. Einfach das Kleidungsstück über Nacht in Milch einweichen und im Anschluss ganz normal waschen. Ansonsten können Sie den Stoff auch direkt mit Zitronensaft beträufeln und danach normal waschen.

Kleiner Tipp am Rande: Kugelschreiberflecken lassen sich übrigens hervorragend mit einem Klebestreifen von Lederoberflächen entfernen.

Und für Flecken im Teppich gilt: Mineralwasser ist die Wunderwaffe! Dank der Kohlensäure werden die meisten Flecken aus dem Gewebe gelöst und können abgetupft werden. Wichtig dabei ist das Tupfen. Reiben hingegen ist kontraproduktiv und führt eher dazu, dass der Fleck weiter verteilt und ins Gewebe gerieben wird.

Sollten Sie ganz spezielle Flecken oder hartnäckige Fälle haben, bei denen Sie nicht weiter wissen, dann können Sie sich gern an uns wenden und wir versuchen Ihnen weiterzuhelfen.

Tipps gegen schlechte Gerüche in Textilien

Gegen Hartnäckige Gerüche in Textilien, die beispielsweise durchs Schwitzen oder bei Inkontinenz auftreten können, eignen sich am besten spezielle Geruchsvernichter oder desinfizierendes Waschmittel. Diese gibt es in praktischen Sprühflaschen oder wie gewohnt als Flüssigwaschmittel.

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