Die richtige Pflege für beanspruchte Hände

die passende Pflege für die Hände

Täglich werden unsere Hände stark beansprucht und sind äußeren Einflüssen meist schonungslos ausgesetzt, vor allem im Winter. Auch das mehrmals tägliche Händewaschen sorgt dafür, dass sie immer rauer und trockener werden und häufig wird dabei sogar der äußere Schutzmantel unserer Haut in Mitleidenschaft gezogen. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, bedarf es der richtigen Pflege.

Cremes und Pflegemittel für die Hände

Es gibt viele verschiedene Produkte, die den Händen die nötige Pflege geben. Die gängigsten Pflegeprodukte sind Handcremes und Handbalsame für normale, trockene oder sehr trockene Haut.

Wichtig ist hierbei vor allem, dass durch regelmäßiges Eincremen der Hände diesen eine ausreichende Feuchtigkeit zugeführt wird, denn nur dann kann dauerhaft eine geschmeidige Haut gewährleistet werden.

Generell sollten für die Handpflege fettreiche Cremes, sogenannte Wasser-in-Ö-Emulsionen verwendet werden. Viele der guten Handcremes beinhalten daher Öle, wie Oliven- oder Mandelöl. Zudem ist der Harnstoff Urea ein besonders effizienter Feuchtigkeitsspender, da er ein natürlicher Wirkstoff in unserer Haut ist.

Urea als Feuchtigkeitsspender

Harnstoff kommt zusammen mit anderen Substanzen, wie beispielsweise Zucker, Aminosäuren, Milchsäure und α-Pyrrolidoncarbonsäure-Derivate als natürlicher Feuchthaltefaktor in unserer Haut vor. Der in der Epidermis befindliche Harnstoff Urea stammt aus dem Schweiß und dem sogenannten Keratinisierungsprozess.

Der Harnstoff bindet erfolgreich Wasser in der Hornschicht und trägt so dazu bei, dass ein übermäßiger Feuchtigkeitsverlust an der Hautoberfläche verhindert wird. Wird dieser Harnstoff nun in Form einer Handcreme äußerlich aufgebracht, durchdringt er die Hornschicht, ohne dass ein Abbau stattfindet, und kann so zur Wasserbindung beitragen.

Ansonsten besitzen viele Handcremes zusätzlich einen UV-Schutz, um die Hautalterung zu verzögern und Vitamine, wie Vitamin C, Vitamin E und Vitamin A, um das Bindegewebe zu stärken und die Elastizität der Haut zu erhalten. Hierfür können Sie ihre Hände übrigens auch regelmäßig mit pflanzlichen Ölen sanft massieren. Dank der Linol- und Linolensäure können Ceramide aufgebaut werden und die Hautelastizität wird gewahrt.

natürliche Handpflege

Doch nicht immer muss gleich zu Cremes gegriffen werden. Auch einige natürliche Hausmittel können eine gesunde und gepflegte Haut an den Händen unterstützen.

Aus Olivenöl und Zucker (alternativ kann auch grobes Meersalz verwendet werden) lässt sich zum Beispiel eine streichfähige Peelingpaste herstellen. Um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und die Durchblutung anzuregen, werden die Hände einfach mit der Paste eingerieben und anschließend mit klarem Wasser abgewaschen.

Auch eine entspannende Handkur lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Unter anderem können Sie eine zerdrückte halbe Avocado mit einem Spritzer Zitronensaft und einem Teelöffel Olivenöl zu einer cremigen Masse verrühren. Diese wird nun auf die Hände gegeben und kann nach etwa einer halben Stunde mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

Sowieso scheint Olivenöl exzellente Eigenschaften für unsere Hände zu besitzen. Entweder Sie reiben Ihre Hände einmal täglich gründlich mit Olivenöl ein und wirken so rauen Händen und brüchigen Nägeln entgegen oder Sie machen ein Handbad aus Buttermilch und Olivenöl. Hierfür erwärmen Sie einfach einen halben Liter Buttermilch mit einigen Esslöffeln Olivenöl und lassen Ihre Hände ungefähr zehn Minuten im Handbad entspannen.

Wenn Sie auch noch verschiedene Tipps und Anregungen oder Fragen zur Handpflege haben, dann hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar unter dem Artikel.

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