Grüner Tee und seine heilende Wirkung

Grüner TeeGrüner Tee wurde in China bereits im 6. Jahrhundert v.Chr. angebaut und gilt seit jeher als Heilmittel für verschiedene Krankheiten. Diese heute auch in Europa beliebte Teesorte ist eigentlich gar keine eigenständige Teesorte, sondern lediglich eine Variante der Teeherstellung. Anders als beim schwarzen Tee werden die Teeblätter beim grünen Tee nach dem Pflücken kurz geröstet oder gedämpft um die Fermentation zu verhindern, womit nahezu alle wertvollen Wirkstoffe erhalten bleiben.

Was bewirkt grüner Tee?

Die im grünen Tee enthaltenen Catechine, die den leicht bitteren Geschmack bewirken, sollen beispielsweise laut einer Studie der Berliner Charité positiv bei Alzheimer wirken. Tests haben ergeben, dass sie die Bildung unlöslicher Eiweißfasern, die sich zwischen den Zellen ablagern und die Erkrankung auslösen, frühzeitig stoppen können. Zudem sollen die Catechine die Wirkung von Antibiotika steigern und das Krebsrisiko senken.

Weiterhin wirkt sich grüner Tee positiv auf Magen-/ Darmerkrankungen, Osteoporose, Rheuma, Diabetes Typ 2, Arthritis, Gicht und Karies aus. Er soll zudem cholesterinsenkend, entzündungshemmend sowie verdauungsfördernd wirken. Da ihm auch eine schützende Wirkung für die Nieren und den Harnwegsapparat zugeschrieben wird, kann grüner Tee auch vorbeugend oder lindernd bei verschiedenen Arten der Inkontinenz wirken.

Die Wirkung hängt dabei allerdings stark von der Zusammensetzung sowie der Konzentration der Inhaltsstoffe des grünen Tees ab und wird durch die Wechselwirkung der verschiedenen Inhaltsstoffe untereinander bestimmt. Entscheidend ist auch die richtige Zubereitung des grünen Tees.

Wie wird grüner Tee richtig zubereitet?

Neben der Qualität des grünen Tees ist auch die richtige Zubereitung entscheidend für seine heilende Wirkung. Wichtig ist es, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen und nicht mit kochendem Wasser aufzubrühen. Die optimale Wassertemperatur liegt bei mindestens 50°C und 90°C.

Grüner Tee kann mehrmals aufgegossen werden, wobei Sie jedes Mal frisches Wasser verwenden sollten. Kalkarmes, beziehungsweise gefiltertes Wasser lässt sich die Inhaltsstoffe am besten entfalten. Je nach therapeutischem Zweck kann die Ziehzeit des grünen Tees stark variieren. Nach längerer Ziehzeit gelangen mehr Gerbstoffe ins Teewasser und der Tee wird bitter. Jedoch sind genau diese Gerbstoffe ausschlaggebend für die positive Wirkung auf bestimmte Beschwerden.

Da es neben den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des grünen Tees auch zahlreiche verschiedene Sorten gibt, variieren auch hier die Zubereitungsempfehlungen. Erfahren Sie mehr über die Sortenvielfalt von grünem Tee in den folgenden Beiträgen:

„Sortenvielfalt von grünem Tee – Teil 1“

„Sortenvielfalt von grünem Tee – Teil 2“

 

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