Haushaltstipps + Tricks für den Frühjahrsputz

Frühjahrsputz - Tipps & Tricks

Draußen wird es wärmer, die Sonne scheint häufiger und so langsam wird es mal wieder Zeit für einen Frühjahrsputz, um Frische in die eigenen vier Wänden zu bringen. Richtige Lust aufs Putzen haben in der Regel aber die wenigsten von uns. Damit das Ganze etwas schneller geht, haben wir heute ein paar Tipps und Tricks für den Frühjahrsputz.

Motivation für den Frühjahrsputz

Wie so vieles im Leben macht Putzen alleine so gar keinen Spaß. Suchen Sie sich also am besten ein oder zwei putzwillige Helfer. Wenn Sie jetzt noch fröhlich, flotte Musik auflegen, lässt sich das lästige Putzen viel beschwingter bewältigen.

Da der Frühjahrsputz in der Regel viel Arbeit bedeutet, sollten Sie sich auf jeden Fall Zeit nehmen und im Vorfeld einen Schlachtplan ausarbeiten.

Entweder Sie gehen Ihre Wohnung Raum für Raum durch und beginnen am besten mit der Küche und dem Bad (diese brauchen viel Zeit, aber der Erfolg lässt sich dafür um so schöner sehen) oder Sie arbeiten sich systematisch durch die verschiedenen Materialen (zum Beispiel zuerst alle Glasoberflächen, dann alle Edelstahloberflächen, dann alle Parkettböden).

Bevor es jetzt los geht, sollten Sie zunächst überprüfen, ob Sie auch alle benötigten Putz- und Hilfsmittel im Haus haben: Allzweckreiniger, Spezialreiniger, Microfasertücher, genügend Putzlappen, Gummihandschuhe (für empfindliche Hände), etc.

Reinigung von Fenstern und Glasflächen

Den schmutzigen Fenstern oder Glasflächen rücken Sie am besten mit klassischem Glasreiniger zu Leibe, aber auch Essigwasser erzielt einen streifenfreien Effekt. Hierfür geben Sie 1 EL Essigessenz auf 1 Liter Wasser. Zum streifen- und fusselfreien Trocknen nach der Reinigung eignet sich sehr gut Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) und schon strahlen die Fenster wieder wie neu.

Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte man übrigens keine Fenster putzen, da sich dann immer Streifen zeigen! Auch für die etwas schwierig zu reinigenden Dachfenster gibt es einen einfachen Trick: Gießen Sie einfach, während es regnet, etwas Spülmittel auf die Scheiben und die Arbeit erledigt sich quasi von selbst.

Badezimmer und Fliesen reinigen

Für das Entfernen von Seifenrändern und Kalkablagerungen im Badezimmer eignen sich Flüssig- und Schaumreiniger. Sie lassen sich ganz unkompliziert durch Sprühen auftragen und im Anschluss müssen Sie die Flächen feucht nachwischen und mit klarem Wasser abspülen.

Um Fliesenkacheln wieder zu altem Glanz zu verhelfen, kann man diese mit Zahnpasta einreiben und anschließend mit einem nassen Tuch abwischen. Wem es zu schade um die Zahnpasta ist, kann auch Essig-Kalk-Reiniger verwenden.

Tipps für die Bodenreinigung

Während Sie Linoleum bei starker Verschmutzung am besten mit reinem Terpentin säubern und danach sofort mit klarem Wasser nachwischen, wird Laminat nur mit klarem Wasser gewischt und Flecken können gesondert mit Spiritus behandelt werden.

Holz- und Parkettfußböden benötigen hingegen etwas mehr Pflege, entweder Sie greifen auf spezielle Reiniger für Holzböden zurück oder Sie probieren den Geheimtipp umweltbewusster Haushaltsspezialisten aus und geben eine große Tasse aufgebrühten Schwarztee ins Putzwasser.

Bei allen glatten Bodenbelägen gilt übrigens, lediglich „nebelfeucht“ wischen und Holzböden am besten gleich im Anschluss trockenreiben.

Polstermöbel und Gardinen reinigen

Mit Essigwasser lassen sich Polstermöbel effektiv entstauben. Machen Sie ein Geschirrtuch mit Essigwasser (Mischverhältnis 1 Teil Essig zu 4 Teile Wasser) feucht und legen Sie es auf das Polstermöbel. Nun klopfen Sie mit einem Besenstiel den Sessel oder das Sofa aus. Das Essigwasser frischt die Farbe auf und die Feuchtigkeit bindet den Staub.

Gardinen hängen Sie am besten direkt nach dem Waschen im feuchten Zustand auf, dann sparen Sie sich das Bügeln und somit viel Mühe, Zeit und Energie. Besonders sauber werden die Gardinen, wenn Sie sie einige Stunden in eine Sodalösung legen (250g Soda auf 10L Wasser). Anschließend einfach gründlich mit klarem Wasser ausspülen.

Wenn Sie sehr empfindliche Vorhänge besitzen, dann sollten Sie sie in einen Kopfkissenbezug legen, damit sie beim Waschen nicht kaputt gehen.

Kampf dem Staub

Staub ist nicht nur ziemlich lästig, sondern kann bei manchen Menschen auch zu Allergien führen. Kaum hat man ihn weggewischt, ist er auch schon fast wieder da. Ein Wundermittel gegen Staub gibt es zwar nicht, aber trotzdem lässt sich die Staubbildung mit einem einfachen Trick erheblich reduzieren.

Grundsätzlich mag Staub keine feuchte Luft. Daher sollten Sie dafür sorgen, dass die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung (vor allem im Winter) etwas höher ist. Stellen Sie einfach eine Schale Wasser auf den warmen Heizkörper. Durch die ständige Verdunstung wird das Raumklima feuchter und der Staub gebunden und daran gehindert, sich nach Belieben auszubreiten.

Sollten Sie nicht gerade zu den Menschen gehören, die an einer Hausstauballergie leiden, gibt es außerdem einen effektiven Trick um die Heizkörper vom Staub zu befreien. Legen Sie einfach ein feuchtes Handtuch unter den Heizkörper und pusten Sie den Staub von oben nach unten mit einem Föhn hinaus. Der Schmutz fängt sich dann im feuchten Tuch und der Heizkörper ist sauber.

Nicht zu viel Reiniger beim Frühjahrsputz verwenden

Noch ein kleiner allgemeiner Tipp zur Verwendung von Reinigern: Weniger ist mehr. Zu viel Tenside (waschaktive Substanzen) verschmieren die Flächen und am Ende wird dadurch sogar noch mehr Staub angezogen. In der Regel sollten ein paar Tropfen Reiniger völlig reichen.

Übrigens bietet sich der Frühjahrsputz nicht nur für eine Generalreinigung an, sondern ist auch noch die ideale Gelegenheit, sich von alten, nicht mehr verwendeten Sachen zu trennen. Seien Sie beim Aussortieren ruhig etwas radikaler. Alles was Sie ein Jahr oder länger nicht mehr benutzt haben, werden Sie in der Regel sowieso nicht vermissen.

Vielleicht haben Sie ja noch weitere hilfreiche Haushaltstipps und Tricks für uns oder Fragen zu dem Thema, dann hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar unter dem Artikel.

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