Innovativer Sockensensor für Alzheimer-Patienten

Sockensensor für Alzheimer-Patienten

Der 15-jährige Amerikaner Kennth Shinozuka hat einen kleinen Drucksensor für Socken entwickelt, der nächtliche Ausflüge verwirrter Alzheimer-Patienten verhindern soll und somit nicht nur die Sicherheit der Patienten erhöht, sondern auch die Belastung für das Pflegepersonal verringert.

Auslöser für die Erfindung des Sockensensors war ein nächtlicher Ausflug seines an Alzheimer erkrankten Großvaters Deming, der, wie so viele andere Alzheimererkrankte, oft orientierungslos umherwandert. Nachdem sein Großvater eines Nachts auf der Autobahn von der Polizei aufgegriffen und nach Hause gebracht wurde, kam dem technikbegeisterten Teenager eine Idee.

Tragbarer Sensor mit Alarm für das Smartphone

Kenneth Shinozuka entwickelte einen kleinen Drucksensor, der über Bluetooth mit einer entsprechenden Smartphone-App verbunden ist. Die verwendete Sensortechnologie erkennt in Echtzeit, wenn der Patient ohne Betreuung das Bett verlässt. Durch das Körpergewicht des Patienten wird ein Sensorsignal ausgelöst, das wiederum eine akustische Meldung auf dem Smartphone der Betreuungsperson auslöst. Der entwickelte Drucksensor lässt sich problemlos in eine Socke einbauen, wo er kaum zu bemerken ist.

Durch die Übermittlung des Signals in Echtzeit, kann sich die Betreuungsperson zeitnah um den Patienten kümmern und ihn so mit Hilfe des Sensors schützen, ohne dass er eingesperrt oder gar ans Bett fixiert werden muss.

Der Sensor wurde bereits erfolgreich an Shinozukas Großvater getestet und durchläuft gerade einen größeren Test in einem Altersheim in Kalifornien.

Mit seinem innovativen Sockensensor schaffte es der 15-jährige Kenneth Shinozuka zudem in die Finalrunde des Google Wissenschaftswettbewerbs „Global Science Fair“ Ende September und erhielt den „Scientific American Science in Action Award“.

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