Internetbrowser im Vergleich – Teil II

Internetbrowser-Vergleich

Nachdem wir Ihnen im ersten Teil unserer Reihe „Internetbrowser im Vergleich – Teil I“ den Safari Browser von Apple und den Internet Explorer von Microsoft vorgestellt hatten, möchten wir Ihnen heute noch weitere interessante und wenn nicht sogar bessere Internetbrowser vorstellen.

Chrome von Google

2014 gerade erst von Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt, überzeugt Google Chrome sowohl unter Windows als auch unter Mac OSX.

Google Chrome kam 2008 auf den Markt und hat seitdem kontinuierlich Nutzer hinzu gewonnen, obwohl es schon zu Beginn große Bedenken in Sachen Datenschutz gab – schließlich erhebt Google bereits durch seine anderen Dienste (Suchmaschine, Youtube, Google Analytics und weitere) viele benutzerspezifische Daten.

Dies ist auch das vermutlich einzige Argument, was ein wenig gegen die Verwendung des Google Chrome spricht. Allerdings spielt die Verwendung des Browsers auch keine große Rolle mehr, wenn man schon die restlichen Google Dienste verwendet.

Punkten kann der Google Browser vor allem durch seine guten Ergebnisse bei dem Geschwindigkeitstest und seiner Stabilität. Falls mal ein Tab hängen bleibt, kann dieses gezielt beendet werden, ohne dass andere offene Internetseiten geschlossen werden müssen. Zudem besitzt Chrome einen integrierten PDF Viewer und Flash Player, die sich automatisch aktualisieren.

Hier können Sie den Google Chrome Browser herunterladen.

Mozilla Firefox – der Klassiker

Der Firefox Browser ist neben dem Internet Explorer von Microsoft der Klassiker unter den Browsern. Auch er landete beim Vergleich von Stiftung Warentest in der Top Drei und kann in vielen Bereichen punkten.

Unter anderem bringt auch Firefox einen eigenen PDF-Viewer mit und lässt sich einfach konfigurieren. Außerdem ist ein extra Suchfeld vorhanden, das schnelles Wechseln zwischen verschiedenen Suchmaschinen ermöglicht.

Des Weiteren punktet der Browser mit seiner Passwortsicherheit. Über ein Master-Passwort schützt der Webbrowser die gesammelten Passwörter und verbirgt sie so vor anderen Nutzern – etwa wenn man Gäste hat, aber kurz den Raum verlassen muss.

Gerade die bereits längere Existenz des Browsers bringt zusätzliche Vorteile mit sich. Inzwischen gibt es beispielsweise zahlreiche Add-Ons und verschiedene Designs für die Benutzeroberfläche, sodass die Möglichkeit besteht, den Firefox Browser individuell auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.

Hier können Sie den aktuellen Mozilla Firefox kostenlos herunterladen.

Opera aus Norwegen

Die Macher von Opera gelten als Pioniere in der Browser-Entwicklung. Unter anderem führte Opera die Tabs ein und erfand die Mausgesten.

Im Jahr 2013 gab es mit dem Erscheinen von Opera 15 allerdings einen Bruch. Seit dieser Version verwendet der Browser die gleiche Technik wie der Google Chrome Browser, was zwar für langjährige Opera-Nutzer eine Umgewöhnung bedeutete, aber auch Vorteile mit sich bringt. So lassen sich dadurch Chrome-Apps leichter importieren und die Möglichkeiten für Erweiterungen werden größer.

Hauptargument für den Opera Browser ist aber weiterhin der Turbo-Modus, ab Version 15 als Offroad-Modus bezeichnet. Er leitet Webseiten über einen Opera-Server, der die Datenmenge von den angeforderten Webseiten reduziert, was weniger Wartezeit bei schlechter Internetverbindung bedeutet und zu einer wesentlich höheren Geschwindigkeit führt.

Gegen den Opera Browser spricht übrigens, dass es keinerlei Möglichkeiten gibt, Lesezeichen zu setzen.

Hier finden Sie den aktuellen Opera Browser zum Downloaden.

Fazit

Während Google Chrome vor allem für Nutzer, die Schnelligkeit, Stabilität und neueste Web-Technik bevorzugen, interessant ist, bietet Mozilla Firefox unzählige Erweiterungen und erstklassigen Passwortschutz. Wer auf Grund seiner schlechten Internetverbindung Wert auf Geschwindigkeit legt, für den ist der Opera Browser durchaus eine interessante Alternative.

Im Vergleich dazu schneiden der Internet Explorer und der Safari Browser, nicht nur auf Grund der etwas veralteten Internettechnik, etwas schlechter ab. Der Safari empfiehlt sich tatsächlich nur für Mac-Nutzer und vor allem für jene, die Webseiten für das spätere Lesen ohne Internet-Verbindung aufheben wollen.

Im Endeffekt muss aber jeder nach seinen eigenen Schwerpunkten und Kriterien entscheiden, welcher Browser für ihn in Frage kommt. Da aber alle vorgestellten Programme kostenlos im Internet zur Verfügung stehen, haben Sie die Möglichkeit, alle Browser in Ruhe auszuprobieren oder mehrere parallel zu verwenden und je nach Aufgabe zu wechseln.

Sollten Sie noch weitere Fragen oder Anmerkungen zu den verschiedenen Browsern haben, können Sie uns gerne jederzeit einen Kommentar hinterlassen.

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