Mandeln – Winterzeit ist Nusszeit

Mandeln sind sehr gesund

Momentan befinden wir uns gerade mitten im Herbst und der Winter ist auch nicht mehr fern. Mit der kalten Jahreszeit beginnen aber nicht nur die kurzen Tage und das nasskalte Wetter, sondern auch die Zeit von herrlich leckerem Glühwein, Weihnachtsplätzchen, Zitrusfrüchten und Nüssen.

Zwar bekommt man Nüsse und Zitrusfrüchte inzwischen das ganze Jahr über, aber trotzdem sind Orangen, Mandarinen, Walnüsse und Mandeln fest mit der Weihnachtszeit verknüpft. Nicht nur, dass Nüsse besonders gut schmecken, sie sind zusätzlich auch noch sehr gesund. Heute in unserem 1. Teil zum Thema Nüsse möchten wir Ihnen daher die Mandel näher vorstellen.

Mandeln – Vitalstofflieferanten für die Gesundheit

Der Mandelbaum wurde schon vor über 4.000 Jahren kultiviert und wird heute hauptsächlich in Kalifornien in den Vereinigten Staaten, im Mittelmeerraum sowie in Pakistan und im Iran angepflanzt. Vor allem in Südspanien und in der französischen Provence kann man sich im Frühjahr der blühenden und intensiv duftenden Mandelbäume erfreuen. Viele in Frankreich angebaute Sorten sind seit über 100 Jahren kultiviert und werden vor allem von Konditoren sehr geschätzt, da sie äußerst süß sind.

Grundsätzlich wird zwischen der süßen und der bitteren Mandel unterschieden. Die süßen Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut und werden zum Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren, zum Füllen von Oliven sowie zur Herstellung von den berühmten gebrannten Mandeln, verschiedenen Likören und Marzipan verwendet. Die bitteren Mandeln sind zum Rohverzehr nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein Blausäure erzeugendes Glykosid, enthalten. Stattdessen wird aus ihnen das aromatische Bittermandelöl, das häufig beim Backen Verwendung findet, gewonnen.

Liebling der Vegetarier

Besonders in der vegetarischen und veganen Küche erfreut sich die Mandel großer Beliebtheit, da sie zu knapp 20 Prozent aus Eiweiß besteht, was in etwa so viel wie beim Mozzarella-Käse ist. Zudem sind Mandeln mit stolzen 54 Prozent Fett sehr fetthaltig. Doch keine Sorge, es handelt sich hierbei um fast ausschließlich gesunde Fettsäuren, die ähnlich positiv für Ihre Gesundheit sind, wie die der Olive.
Zusätzlich stecken in der braunen Haut, die bei geschälten Mandeln leider fehlt, reichlich Ballaststoffe.

Doch das ist noch nicht alles: Mandeln gehören zu den Top-Lieferanten für Vitamin E, Beta-Carotin und für die Gruppe der B-Vitamine. Darüber hinaus liefern Mandeln doppelt so viel vom knochenstärkenden Mineralstoff Calcium wie Joghurt und doppelt soviel blutbildendes Eisen wie beispielsweise mageres Lammfleisch. Und auch rare Spurenelemente, wie Zink, Selen und Fluor, kommen in Mandeln vor.

Die cholesterinsenkende Wirkung der Mandel wird übrigens vor allem auf ihre außergewöhnlichen sekundären Pflanzenstoffe, die zu den Antioxidantien gehörenden Polyphenole, zurückgeführt.

In unserem 2. Teil zum Thema Nüsse werden wir uns dann intensiver mit der Walnuss beschäftigen und deren gesundheitsfördernde Eigenschaften näher beleuchten.

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