Oktoberfest 2014 – zum 181. Mal heißt es „O’zapft is“

Oktoberfest 2014

Da es heute am 20. September 2014 um 12 Uhr zum wiederholten Male „O’zapft is“ heißen wird und der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter mit möglichst wenig Schlägen das erste Fass Wiesnbier ansticht, haben wir allerlei Wissenswertes rund um das berühmte Oktoberfest für Sie zusammen getragen.

Das Oktoberfest in München findet bereits seit 1810 auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt statt und wird inzwischen jährlich von rund sechs Millionen Menschen besucht, was es zu dem größten Volksfest der Welt macht.

Von den Anfängen bis heute

Ursprünglich war das Volksfest als festlicher Anlass für die Vermählung des Kronprinzen Ludwig, später König Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen geplant. Die Feierlichkeiten zur Hochzeit dauerten fünf Tage und gingen glänzend und populär in ganz München über die Bühne.
Die damals bereits als „Volksfest“ bezeichneten Feierlichkeiten dienten aber nicht nur der Huldigung des Brautpaares, sondern sollten vor allem auch als Identitätsstifter für die Neubayern und als Demonstration der Volksnähe dienen. Beendet wurden die damaligen Feierlichkeiten mit einem Pferderennen auf einer Wiese vor der Toren Münchens. Diese Wiese wurde zu Ehren der Braut „Theresens-Wiese“ getauft und so heißt auch heute der Oktoberfestplatz noch „Theresienwiese“ – im Münchner Sprachgebrauch kurz „die Wiesn“ genannt.

Durch die Wiederholung des publikumswirksamen Pferderennens im darauffolgenden Jahr, entstand die Tradition der „Oktober-Feste.“ Zwar wurde das Pferderennen nach 1938 aus organisatorischen Gründen abgeschafft, aber das daraus resultierende wiederholt wurde „Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest“ (ZLF) findet noch heute im Turnus von vier Jahren im Südteil des Areals während des Oktoberfestes statt.

Wandel zum heutigen Volksfest

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich das Oktoberfest immer mehr zu dem uns heute bekannten Volksfest. Zeitlich verlängert und in die warmen letzten Septembertage vorverlegt, darf seit 1880 mit Genehmigung der Stadtverwaltung Bier verkauft werden und 1881 eröffnet die erste Hendlbraterei. Da auf Grund des immer größeren Besucherandrangs mehr Sitzplätze benötigt wurden, errichteten die Brauereien große Bierhallen anstelle der vorher genutzten Bierbuden. Gleichzeitig zog das Volksfest immer mehr Schausteller und Karussellbesitzer an, die für zusätzliche Unterhaltung sorgten. Dies setzte den Grundstein zur Wiesn, wie wir sie heute kennen: eine breite Palette von Fahrgeschäften, Belustigungen, Schaubuden und vielem mehr begeistert Jung und Alt.

Während der NS-Zeit wurde, auch wenn Hitler selbst sich nicht auf dem Oktoberfest zeigte, die Wiesn für Propagandazwecke genutzt und von 1939 bis 1945 fand das Oktoberfest gar nicht erst statt.

Doch bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde wieder Oktoberfest gefeiert. In dieser Zeit entstand auch die bis heute unvermeidliche Anzapf-Zeremonie durch den damaligen Bürgermeister Thomas Wimmer, der unter anderem auch durch seine Aussage „Rama dama!“, mit dem er zum Schutträumen und Wiederaufbauen aufrief, in Erinnerung blieb.

Von da an ging es kontinuierlich aufwärts mit dem Oktoberfest. Buden, Bierzelte, Fahrgeschäfte – je mehr und je spektakulärer, desto besser. Nach den Olympischen Spielen 1972 finden auch immer mehr ausländische Touristen Gefallen an den Wiesn. Trotzdem hat das Oktoberfest, und das ist das Besondere, bis heute immer den Spagat zwischen traditionsreichem Fest für die Münchner, Dirndl und Lederhosen sind fast schon Pflicht, und internationaler Großveranstaltung für die Touristen geschafft.

Allerdings tummeln sich heute vor allem zahlreiche Italiener, Amerikaner, Australier und Asiaten auf dem größten Volksfest der Welt, während inzwischen viele Münchner lieber fern bleiben.

Interessante Fakten zum Oktoberfest

Das Oktoberfest in München ist zwar mit rund sechs Millionen Besuchern das größte Volksfest der Welt, aber auch in anderen Ländern wird inzwischen das Oktoberfest gefeiert: Quingdao (China) rund drei Millionen Besucher, Kitchener (Kanada) rund 700.000 Besucher, Blumenau (Brasilien) rund 600.000 Besucher und auch in Deutschland gibt es inzwischen zahlreiche Ableger des berühmten Volksfestes. Das zweitgrößte Oktoberfest in Deutschland findet in Hannover statt und hat immerhin rund 900.000 Besucher jährlich.

Für das Oktoberfest brauen die Münchner Brauereien ein spezielles Bier mit einer Stammwürze von mindestens 13,5%, welches folglich mehr Alkohol als gewöhnliches Vollbier enthält (2013 zwischen 5,8 und 6,4%).

Ein geübter Schankkellner benötigt zum Befüllen eines Maßkrugs im Schnitt lediglich eineinhalb Sekunden.

Auf dem Oktoberfest fallen jährlich ca. 1.000 Tonnen Restmüll an.

Rund 43 Kilometer Kabel müssen verlegt werden, damit die Wiesn über 18 zum Teil unterirdische Trafostationen mit Energie versorgt werden können. Der Stromverbrauch (ohne Auf- und Abbau) beträgt insgesamt rund 2,7 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht in etwa 13% des täglichen Strombedarfs in München.

im Jahr 2009 gab jeder Besucher durchschnittlich 54 Euro aus. Insgesamt verzehrten die Besucher eine halbe Million Hendl und 25 Tonnen Fisch. Der Bierverbrauch lag bei 6,6 Millionen Maß.

Seit seinen Anfängen im Jahr 1810 fiel das Oktoberfest 24 mal durch Kriege, Cholera-Epidemien oder Hyperinflation in den 1920er Jahren aus.

Der urbayerische Trinkspruch „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ mit dem berühmten „Eins, Zwei, Drei – Gsuffa!“ stammt nicht aus München, sondern wurde von einem Herrn Bernhard Dittrich aus Chemnitz verfasst und hatte sich spätestens 1912 auf den Wiesn etabliert.

Ach und zu guter Letzt: Wussten Sie, dass auch Albert Einstein auf dem Oktoberfest war. Er arbeitete als Aushilfe der familieneigenen Elektrofirma „Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie“ beim Aufbau der Wiesn mit und drehte Schottenhamel-Festzelt Glühlampen ein.

Genug Toiletten sind vorhanden

Im Jahr 2004 waren die Warteschlangen vor den Toiletten so lang, dass die Polizei den Zugang regeln musste. Dies führte dazu, dass im Folgejahr die Zahl der Toiletten um 20% erhöht wurde und seitdem ca. 1.800 Toiletten und Urinale zur Verfügung stehen.

Als Experte im Bereich Inkontinenz- und Pflegeversorgung möchten wir an dieser Stelle auch eine Reihe aufsaugender Inkontinenzprodukte empfehlen, die Ihnen einen unbeschwerten Wiesnbesuch trotz Blasenschwäche ermöglichen. Äußerst praktisch und diskret sind sogenannte Einwegpants in Schlupfform, die sich wie herkömmliche Unterwäsche anziehen lassen und sich auch optisch kaum von dieser unterscheiden.

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Weitere Details zum Oktoberfest sowie Veranstaltungstermine und Informationen finden Sie zudem unter http://www.oktoberfest.de/de Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Wiesnbesuch.

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