Rooibostee – gesünder gehts kaum

Rotbuschtee

Der Konsum von Kaffee, schwarzem Tee und grünem Tee bereitet Ihnen Probleme? Dann greifen Sie doch stattdessen auf den koffeinfreien Rooibos- oder Rotbuschtee zurück.

Rooibos, auch Rotbusch, gedeiht ursprünglich in den westlichen Bergregionen der südafrikanischen Provinz Westkap und ist eine Pflanzenart, die zu der Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Der Tee, der aus den nadelartigen Blättern hergestellt wird, gilt in Südafrika als Nationalgetränk, und der Name setzt sich aus den zwei Afrikaans Begriffen „rooi“ für „rot“ und „bos“ für „Busch“ zusammen.

Geschichtliches zum Rooibostee

Zwar weiß man nicht genau, seit wann der Rooibos von den Menschen in den Zederbergen nördlich von Kapstadt genutzt wird, fest steht aber, dass die Bewohner vor mehr als 300 Jahren entdeckten, dass sich aus den nadelartigen Blättern des Rotbuschs ein erfrischendes Getränk herstellen lässt.

Im Jahre 1772 berichtete der Botaniker Carl Peter Thunberg das erste Mal von Rooibos als Tee und Heilpflanze der Khoisan in Südafrika, aber bis der Tee es nach Europa schaffte, sollte noch etwas Zeit vergehen. 1904 war es dann der russische Teehändler Benjamin Ginsberg, der Einheimische beim Zubereiten von Rooibostee beobachtete und erster Exporteur von Rooibos nach Europa wurde.

Nachdem Annique Theron erstmals 1968 in einem Buch die beruhigende Wirkung des Tees bei Koliken von Babys hervorhob, wurde Rooibos in den folgenden Jahrzehnten immer wieder eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen.

Rooibostee und seine Wirkung – 3 Argumente

Rooibostee strotzt nur so vor gesunden Inhaltstoffen und kann gesundheitsfördernd eingesetzt werden. Anders als Grüner und Schwarzer Tee ist Rooibostee auch in größeren Mengen problemlos verträglich, da er kein Koffein und kaum Gerbstoffe enthält.

  1. Hauptinhaltsstoffe von Rooibos sind Karotinoide und Flavonoide, die als erstklassige Antioxoidantien gegen die freien Radikale gelten. Da die antioxidative Wirkung auch bei diversen Hautproblemen eine große Rolle spielt, eignet sich Rooibos nicht nur als Tee, sondern auch als Aufguss für äußerliche Anwendungen, wie beispielweise zur Linderung bei Exzemen und Sonnenbrand.
  2. Zusätzlich enthält Rooibos zahlreiche Proteine, Magnesium, Kalzium, Phosphate, Eisen, Mangan und das für Zähne und Knochen wichtige Fluor. Auch von Vitamin C ist im Zusammenhang mit Rooibos immer wieder die Rede, aber dieser Sachverhalt ist nach wie vor sehr umstritten.
  3. Die im Tee enthaltenen Wirkstoffe Aspalathin und Nothofagin hemmen die Ausschüttung von Histamin im Körper und führen somit zu einer krampflösenden und entzündungshemmenden Wirkung, die unter anderem ideal bei Magen-Darm-Beschwerden ist. Dank des allgemein hohen Mineralgehalts eignet sich Rooibostee übrigens hervorragend als isotonischer Durstlöscher für Sportler.

Da allerdings nach Ergebnissen der deutschen Lebensmittelüberwachung Rooibostee zu den am stärksten mit Pestiziden belasteten Teesorten gehört und zusätzlich erhebliche Gehalte an Aluminium und Mangan festgestellt werden konnten, empfiehlt es sich, den Konsum nicht zu übertreiben.

Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Anregungen für die Verwendung von Rooibostee haben, dann hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar unter diesem Artikel.

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