Walnüsse – nicht nur im Winter gut

Walnüsse

Winterzeit ist irgendwie auch gleichzeitig Nusszeit. In vielen Wohnzimmern steht eine große Schale mit verschiedenen Nüssen und daneben thront der stattliche Nussknacker oder liegt die praktische Zange. Nachdem wir uns ja im 1. Teil „Mandeln – Winterzeit ist Nusszeit“ näher mit der Mandel befasst haben, wollen wir uns heute im 2. Teil intensiver mit der Walnuss und ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften beschäftigen.

Walnüsse – die Nummer eins in Sachen Antioxidantien

Ursprünglich stammt der Walnussbaum aus Asien und schon in der Jungsteinzeit schätzten die Menschen die nahrhaften Nüsse. Heute werden die Walnussbäume vor allem weltweit in Ländern mit gemäßigtem Klima angepflanzt. Führend in der Produktion von Walnüssen sind die Vereinigten Staaten von Amerika, China, die Türkei und der Iran, aber auch in Deutschland wachsen zahlreiche Walnussbäume.

Während geschälte Walnüsse inzwischen das ganze Jahr über verfügbar sind, finden die ungeschälten Nüsse aus Importen vor allem von August bis Januar den Weg in unseren Handel.

Ob im Salat, im Brot, als Snack für zwischendurch oder als hochwertiges Walnussöl, Walnüsse werden hauptsächlich roh verzehrt und finden in zahlreichen Bereichen der Küche ihre Verwendung.

Schlagkräftig gegen freie Radikale

Walnüsse haben von allen Nüssen den höchsten Anteil an sogenannten Antioxidantien und eignen sich somit hervorragend, um freie Radikale abzufangen und den Körper vor Zellschäden zu schützen. Die Effektivität im Kampf gegen freie Radikale liegt in etwa um das zwei- bis 15-fache höher als die Wirksamkeit von Vitamin E.

Des weiteren besitzen Walnüsse einen sehr hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E und verschiedene Vitamine der B-Gruppe. Außerdem enthalten Walnüsse Kalium, Zink, Magnesium, Eisen und Calcium. Wie auch Mandeln sind Walnüsse reich an Proteinen und können daher das tierische Eiweiß aus Fleisch ersetzen. Walnüsse sind übrigens laktose- und glutenfrei.

Walnüsse senken das Risiko von Herzkrankheiten und Krebs

In zahlreichen Forschungsarbeiten wurde festgestellt, dass bereits der Verzehr von kleineren Mengen Nüssen zu einem gesenkten Risiko für Herzkrankheiten, bestimmter Krebsarten, von Gallensteinen, für Typ-2-Diabetes und anderer Gesundheitsprobleme betragen kann. Zudem können Walnüsse ähnlich wie Leinsamen, auf Grund des hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren (mehr als Fisch), die Denkleistung ankurbeln.

Dass Walnüsse das Krebswachstum vermindern und unter anderem Brustkrebs vorbeugen sollen, hat verschiedene Gründe. Zum einen hemmen Omega-3-Fettsäuren das Tumorwachstum nachweislich und zum anderen wird es durch die Antioxidantien zusätzlich verlangsamt.

Nüsse leider viel zu selten auf dem Speiseplan

Leider essen die meisten Menschen immer noch viel zu wenig Nüsse. Nur etwa acht Prozent der täglich aufgenommen Antioxidantien bezieht unser Körper aus Nüssen. Häufig liegt die Ursache hierfür in dem Irrglauben, dass Nüsse, da sie meistens sehr fettig sind, dick machen.

Doch dies ist beileibe nicht so. Nüsse enthalten in der Regel hauptsächlich gesunde Fette, die weder die Arterien verstopfen, noch für eine Gewichtszunahme verantwortlich sind. Ganz im Gegenteil sind Nüsse stark sättigend und können daher eher helfen, Übergewicht zu reduzieren.

Es reichen übrigens schon ca. sieben Walnüsse pro Tag, um gesundheitlich davon zu profitieren.

Sollten Sie noch Fragen oder Anregungen für die Verwendung von Nüssen haben, dann können Sie uns gerne hier unter dem Artikel einen Kommentar hinterlassen.

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