Wie gesund ist Rote Beete?

Ist Rote Beete gesund

Die Saison für Rote Beete ist in vollem Gange und die vitaminreichen Knollen mit der tollen Farbe sind überall frisch erhältlich. Auch wenn der Ruf bezüglich des Geschmacks gespalten ist, sollten Sie ruhig öfter Rote Beete auf Ihren Speiseplan setzen.

Was ist Rote Beete?

Obwohl die Schreibweise mit doppeltem „e“ häufig verwendet wird und selbst im Duden als korrekte Schreibweise anerkannt ist, hat das Gemüse natürlich nichts mit den Pflanz-Beeten aus dem Garten zu tun. Die ursprüngliche Schreibweise ist daher „Rote Bete“ und bezieht sich auf die lateinische Bezeichnung „beta“, was als Rübe übersetzt werden kann.

In unseren Gefilden wächst die Rote Beete etwa von September bis März und kann zudem gut über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Ähnlich wie Kartoffeln mögen es die Rübchen dabei kühl und dunkel. Die Beete kann sowohl roh, als auch gekocht verzehrt werden und ist bei manch einem auch als süß-saure, in Essig eingelegte Variante beliebt.

Viele assoziieren den Geschmack häufig fälschlicherweise mit der Essig-Variante, was nicht jeden Geschmack trifft. Frisch verarbeitet hat die Rote Beete jedoch einen eher süßlichen Geschmack und kann verschiedenen Gerichten eine ganz besondere Note verleihen.

Wie gesund ist Rote Beete?

Die rote Beete hat nicht nur einen feinen süßlich-erdigen Geschmack, sondern steckt auch voll mit gesunden Inhaltsstoffen wie Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. Diese Inhaltsstoffe wirken gefäßerweiternd, blutreinigend, entsäuernd, entzündungshemmend, immunstärkend und regen den Stoffwechsel an. Daher eignet sich das Gemüse hervorragend zur Vorbeugung von Erkältungen und sollte daher gerade jetzt umso öfter konsumiert werden.

Die leuchtende Farbe erhält die Rote Beete vom Farbstoff Betanin, der zudem Zellen und Gefäße schützt. Aber Vorsicht bei der Verarbeitung: Die violett-rote Farbe färbt nämlich gnadenlos alles ein, was mit ihr in Berührung kommt. Daher sollten Sie bei der Zubereitung am besten Einmalhandschuhe tragen, um Ihre Haut vor Verfärbungen zu schützen.

Rote Beete bei Alzheimer?

Studien mit Gruppen älterer Menschen haben bewiesen, dass sich der tägliche Verzehr von Rote Beete bzw. deren Saft positiv auf eine vaskuläre Demenz auswirken kann. Dies ist eine Form der Demenz, die durch eine verminderte Hirndurchblutung in fortgeschrittenem Alter zurückgeführt werden kann und nichts mit der Krankheit Alzheimer zu tun hat.

Grund für den positiven Effekt ist vermutlich der hohe Gehalt an Nitrat, was zu einer Gefäßerweiterung und somit zu einem besserem  Blutfluss führen kann.

Wie Sie Rote Beete richtig kochen und was Sie kulinarisch alles damit anstellen können, lesen Sie in unserem Beitrag über Rote Beete Rezepte. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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